Schnorcheln in Ägypten gehört zu den schönsten Unterwassererlebnissen weltweit – kristallklares Wasser, farbenprächtige Korallen und eine Meereswelt, die ihresgleichen sucht.
Das Rote Meer bietet dabei ideale Bedingungen für Anfänger und erfahrene Schnorchler gleichermaßen. Wer einmal ins Wasser getaucht ist, versteht sofort, warum Ägypten als eines der beliebtesten Schnorchelziele der Welt gilt.
Fragst du dich, was das Schnorcheln in Ägypten von anderen Zielen so deutlich abhebt?
Der wichtigste Grund ist das Rote Meer selbst – ein Gewässer, das zu den artenreichsten Meeren der Erde zählt.
Ist das Wasser im Roten Meer wirklich so klar, wie alle sagen?
Ja, absolut. Die geringe Niederschlagsmenge, der Mangel an Flüssen, die Sedimente ins Meer tragen, und die natürliche Lage des Roten Meeres sorgen für eine Sichtweite, die häufig 20 bis 30 Meter beträgt.
Was macht die Unterwasserwelt dort so einzigartig?
Das Rote Meer ist ein nahezu geschlossenes Gewässer und hat sich über Millionen von Jahren eigenständig entwickelt. Das Ergebnis: Hunderte von Fischarten, viele davon endemisch, also nirgendwo sonst auf der Welt zu finden. Dazu kommen weitläufige Korallengärten, die in leuchtenden Farben strahlen.
Lohnt sich Schnorcheln in Ägypten auch für Kinder und Nicht-Schwimmer?
Durchaus – in vielen Regionen gibt es flache Riffe, die direkt vom Strand aus zugänglich sind. Mit einer einfachen Schwimmweste kann auch jemand, der nicht sicher schwimmt, die Schönheit unter der Wasseroberfläche erleben.
Warum kommen Schnorchler immer wieder nach Ägypten zurück?
Weil es schlicht keine Langeweile gibt: Jede Badebucht, jeder Hausriff und jeder Korallenblock bietet eine andere Besetzung von Bewohnern – von winzigen Neonbuntbarschen bis hin zu majestätischen Napoleonfischen.

Wo genau soll man schnorcheln in Ägypten?
Das ist eine der häufigsten Fragen, die sich Reisende stellen – und die Antwort hängt davon ab, was man sucht.
Ist Hurghada ein guter Ausgangspunkt für Schnorchler?
Ja, Hurghada an der ägyptischen Roten-Meer-Küste ist eine der meistbesuchten Schnorchelregionen. Die Hausriffe vor Ort sind leicht erreichbar und für Anfänger sehr gut geeignet. Auch Tagesausflüge zu vorgelagerten Inseln und Riffen sind von dort einfach zu organisieren.
Was hat Sharm el-Sheikh besonderes zu bieten?
Sharm el-Sheikh auf der Sinai-Halbinsel gilt vielen Kennern als das Schnorchelparadies schlechthin. Das Ras Mohammed Nationalpark-Riff gehört zu den Top-Schnorchelspots weltweit – die Korallenwände sind beeindruckend, und die Fischvielfalt ist überwältigend.
Lohnt sich ein Abstecher nach Dahab?
Unbedingt. Dahab ist bekannt für sein entspanntes Flair und seine spektakuläre Unterwasserwelt. Der Hausriff direkt vor der Küste lässt sich bequem vom Ufer aus schnorcheln. Ist die Strömung in Dahab immer anfängerfreundlich? Nicht unbedingt – in einigen Bereichen, insbesondere rund um das berühmte Blaue Loch, sollte man die örtliche Strömung kennen und im Zweifelsfall jemanden vor Ort fragen.
Gibt es auch abseits der bekannten Orte gute Schnorchelstellen?
Ja. Die Region rund um Marsa Alam im südlichen Teil der ägyptischen Küste gilt als einer der bestgehüteten Geheimtipps. Dugongs, also Seekühe, und Meeresschildkröten sind dort häufiger zu beobachten als anderswo.

Gibt es eine ideale Jahreszeit für Schnorcheln in Ägypten?
Ja – und der Zeitpunkt hängt auch davon ab, was du unter Wasser sehen möchtest.
Ist das Schnorcheln im Sommer trotz der Hitze empfehlenswert?
Das Wasser im Sommer ist warm, oft über 28 Grad Celsius, und die Sicht ist ausgezeichnet. Allerdings sind die Lufttemperaturen sehr hoch, was das Aufenthalt über Wasser weniger angenehm machen kann. Wer mit Kindern reist, sollte die Mittagshitze meiden und früh morgens oder am späten Nachmittag ins Wasser gehen.
Wann ist das Wasser besonders klar und ruhig?
Die Monate Oktober bis April gelten als besonders angenehm. Das Wasser ist etwas kühler, aber immer noch angenehm warm, die Lufttemperaturen sind moderat, und das Meer ist meist ruhiger als im Hochsommer.
Kann man in Ägypten das ganze Jahr über schnorcheln?
Ja, grundsätzlich schon. Das Rote Meer hat keine ausgeprägten Monsunzeiten, die das Schnorcheln unmöglich machen würden. Selbst im Winter, wenn die Wassertemperaturen auf etwa 22 bis 23 Grad sinken, schnorcheln viele Besucher problemlos – ein dünner Neoprenanzug kann dann für mehr Komfort sorgen.
Zu welcher Jahreszeit sieht man besondere Meeresbewohner?
Riffhaie und Hammerhaie sind in bestimmten Jahreszeiten häufiger anzutreffen, insbesondere im Winter. Wale und Delfine tauchen das ganze Jahr über auf, sind aber in ruhigeren Monaten leichter zu beobachten.

Muss man seine eigene Schnorchel-Ausrüstung mitbringen?
Nicht unbedingt – aber es hat deutliche Vorteile.
Welche Grundausrüstung ist beim Schnorcheln in Ägypten unbedingt notwendig?
Mindestens eine gut sitzende Schnorchelmaske, ein Schnorchel mit Rückschlagventil und Flossen gehören zur Basisausstattung. Sitzt die Maske nicht gut, drückt Wasser rein und das Erlebnis leidet massiv darunter.
Ist es besser, die eigene Maske mitzubringen oder vor Ort auszuleihen?
Eine eigene, gut angepasste Maske ist immer besser. Gemietete Masken sind oft abgenutzt, die Silikondichtung ist nicht mehr elastisch genug und die Passform ist suboptimal. Eine günstige Eigeninvestition zahlt sich hier bereits ab dem ersten Tauchgang aus.
Braucht man einen Neoprenanzug?
Wer im Sommer schnorchelt, benötigt keinen Neopren. Wer von Oktober bis März ins Wasser geht oder besonders kälteempfindlich ist, profitiert von einem leichten Shorty oder einem 3mm-Neopren.
Was schützt noch vor Sonnenbrand im Wasser?
Ein UV-Schutzshirt, auch bekannt als Rash Guard, ist sehr sinnvoll – das Schnorcheln fühlt sich bei Sonnenschein entspannter an, wenn die Schultern und der Rücken bedeckt sind.
Sind Schnorchelflossen wirklich notwendig?
Mit Flossen bewegt man sich effizienter, ermüdet weniger und kann auch gegen stärkere Strömungen ankämpfen. Kurze Open-Heel-Flossen reichen fürs Schnorcheln vollkommen aus.

Was sieht man wirklich, wenn man schnorcheln in Ägypten geht?
Diese Frage treibt viele Reisende an – und die Antwort ist begeisternd.
Welche Fischarten begegnen einem am häufigsten?
Papageifische, Doktorfische, Lippfische, Drückerfische und Kofferfische gehören zu den häufigsten Bewohnern der ägyptischen Riffe. Kleinkrebse und bunte Garnelen verstecken sich in Korallenspalten, während Muränen elegant aus Höhlen herauslugen.
Kann man beim Schnorcheln in Ägypten Schildkröten sehen?
Ja, insbesondere in der Region um Marsa Alam und am Hausriff von Sharm el-Sheikh sind Grüne Meeresschildkröten und Echte Karettschildkröten regelmäßig zu beobachten.
Was muss man beachten, wenn man einer Schildkröte begegnet?
Abstand halten, nicht anfassen, keine hektischen Bewegungen machen – dann bleibt die Schildkröte in der Regel ruhig und schwimmt in direkter Nähe.
Sind Haie beim Schnorcheln in Ägypten eine Gefahr?
Nein, in der Regel nicht. Weißspitzenriffhaie und Schwarzspitzenriffhaie kommen zwar vor, sind aber Menschen gegenüber nicht aggressiv. Sie beobachten den Schnorchler eher neugierig und ziehen dann weiter.
Gibt es auch Korallen, die man besonders kennen sollte?
Tischkorallen, Hirschgeweihakorallen und Gehirnkorallen sind besonders beeindruckend.
Sollte man die Korallen anfassen?
Auf keinen Fall – Korallen sind lebende Tiere und extrem empfindlich. Schon eine kurze Berührung kann jahrelanges Wachstum zerstören.

Was sind die wichtigsten Verhaltensregeln beim Schnorcheln in Ägypten?
Wer diese Regeln befolgt, schützt sowohl sich selbst als auch das Riff.
Wie sollte man sich vor dem Eintauchen vorbereiten?
Prüfe deine Ausrüstung noch an Land – sitzt die Maske dicht? Ist der Schnorchel befestigt? Sind die Flossen richtig angezogen? Wie gewöhnt man sich am besten ans Atmen durch den Schnorchel? Einfach im flachen Wasser üben, bevor man ins tiefere Bereich schwimmt. Wer schon mal durch einen Schnorchel geatmet hat, vergisst es nie mehr.
Welche Sicherheitsregeln sind unbedingt einzuhalten?
Schnorchlele niemals alleine, besonders nicht weit vom Ufer entfernt. Habe immer ein Auge auf deinen Schnorchelpartner.
Ist Sonnenschutz beim Schnorcheln wirklich so wichtig?
Absolut – der Rücken liegt beim Schnorcheln direkt in der Sonne und verbrennt oft schneller, als man merkt. Riffverträglicher Sonnenschutz sollte dabei bevorzugt werden, um die Korallen nicht zu belasten.
Was tun bei Erschöpfung oder Panik im Wasser?
Ruhig bleiben, auf den Rücken drehen und entspannt atmen. Wer eine Schnorchelboje oder Signalpfeife dabei hat, kann damit auf sich aufmerksam machen.
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Welche Regeln gelten im Schutzgebiet wie dem Ras Mohammed Nationalpark?
Korallen anfassen, Fische füttern, Sand aufwirbeln oder Souvenirs mitnehmen ist verboten. Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert Bußgelder und trägt zur Zerstörung eines der wertvollsten Meeresökosysteme der Welt bei.

Nein, es ist kein perfektes Schwimmer notwendig. Mit einer Schwimmweste oder einem aufblasbaren Schnorchelgürtel können auch unsichere Schwimmer sicher und entspannt schnorcheln. Für Kinder ist eine gut sitzende Schwimmhilfe ohnehin empfehlenswert.
Das Risiko beim Schnorcheln in Ägypten ist bei vernünftigem Verhalten sehr gering. Man sollte nie alleine schnorcheln, die Strömung beachten, Korallen nicht anfassen und auf Warnschilder achten. Gefährliche Begegnungen mit Meerestieren sind äußerst selten, solange man keinen Stress verbreitet und Abstand hält.
Kurz auftauchen, die Maske leicht anhebon, Wasser ablaufen lassen und die Maske neu andrücken. Alternativ kann man Wasser aus der Maske pusten, indem man die Oberkante der Maske leicht anhebt und durch die Nase ausatmet. Mit ein bisschen Übung gelingt das schnell.
Ja, und das ist ein unvergessliches Erlebnis. In der Bucht von Shaab el Erg bei Hurghada tummeln sich häufig Große Tümmler. Delfine kommen oft von sich aus neugierig auf Schnorchler zu – man sollte allerdings nicht hinterherschwimmen, sondern ruhig warten und sie kommen lassen.
Ein spezieller Kurs ist nicht erforderlich. Schnorcheln lässt sich innerhalb weniger Minuten im flachen Wasser erlernen. Wer das Atmen durch den Mundstück-Schnorchel übt und lernt, wie man Wasser herausbläst, ist schnell bereit für das eigentliche Erlebnis. Für Kinder und ältere Personen empfiehlt sich ein kurze Eingewöhnungsphase im flachen, ruhigen Wasser.
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